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James Licini Ausstellung im Castello del Sole

Mächtige Stahlbauten des Zürchers James Licini machen im Sommer 2018 den weiten Park des Hotels Castello del Sole in Ascona zum Skulpturen-Park am See. Die Werke sind Bestandteil einer Ausstellung, die vom 23. März bis 21. Oktober dauert und die neuere Arbeiten des Achtzigjährigen zeigt.

Als "Stahlbauer" bezeichnet sich James Licini selbst, und der Begriff definiert, worum es bei seiner Arbeit geht: Ein Gestalten aus industriell vorgefertigten Teilen für den Stahlbau, die er zu Gebilden mit eigenen Gesetzen zusammenfügt. Dank seiner Erfahrung als Eisenleger ist Licini mit dem Werkstoff Stahl eng vertraut und realisiert seine Arbeiten mit grösster Präzision.

James Licinis Werk entwickelte sich im Kontakt zur zeitgenössischen Kunstszene, aber gleichzeitig in völliger Unabhängigkeit davon. Nach ersten Erfahrungen in der Zürcher Bohème der 1950er Jahre und gelegentlicher Mitarbeit in den Ateliers bekannter Bildhauer begann Licini ab 1968 mit eigenem gestalterischen Schaffen. Seine abstrakten Skulpturen machten ihn rasch zu einem beachteten Exponenten der Schweizer Eisenplastik, die international grosse Beachtung fand. 1987 entstand die erste Stahlbauplastik. Seither fügt James Licini in seinem Werkraum bei Dübendorf Doppel-T-Balken und Hohlprofile zu vielfältigen Kombinationen. In ihnen findet die Gedankenarbeit des Stahlbauers trotz radikaler Vereinfachung der Formen zu ihrem unverwechselbaren Ausdruck.

James Licini ist mit seinem Werk auf verbreitete Anerkennung gestossen und seine Stahlbauten sind auf öffentlichem und privatem Grund vielfach zu sehen. Die Ausstellung in Ascona erhält ihren besonderen Akzent durch den Kontrast zwischen den industriell wirkenden Stahlbauten und der weiten Parklandschaft, die das Castello del Sole umgibt. Hier und vor der natürlichen Kulisse des Lago Maggiore und der umgebenden Berge behaupten James Licinis Stahlbauten ihre eigene und starke Präsenz.

Ausstellung James Licini [.pdf]
Preiseliste [.pdf]